Sonntag, 22. März 2009

Fallende Ösiquote

Mit mehr als drei Österreichern pro Kampf trat in der beendeten Saison der Österreichischen Bundesliga nur eine Mannschaft an, nämlich Ansfelden (offiziell zwölfter Platz). Wertet man den kürzlich eingebürgerten und neuen Nationaltrainer Davit Shengelia als Landsmann, dann trat Styria Graz jeweils genau mit drei Einheimischen und drei Ausländern (Nanu, Luther, Ribli) an. Insgesamt ist der Anteil der Österreicher bei den Einsätzen weiter gefallen auf nunmehr 35 Prozent (278 von 792 möglichen Einsätzen, Shengelia mitgerechnet).

Die Tabelle nach Einsätzen (in Klammern der tatsächlich erreichte Platz):
1. (12.) Ansfelden 66
2. (6.) Styria Graz 33
3. (5.) Maria Saal 29
4. (11.) St. Veit 28
5. (9.) Wulkaprodersdorf 26
6. (8.) Hohenems 25
7. (7.) Jenbach 20
8. (2.) Baden 16 *
9. (10.) Absam 14
10. (3.) Holz Dohr Semriach 12
11. (4.) Pamhagen 6 (korrigiert)
12. (1.) Husek Wien 3

*Nach dem Wohnortprinzip könnte der Schachblogger als Einheimischer gewertet werden, womit Baden auf 19 steigen würde.

Husek auf der Ziellinie

Husek Wien hat die Meisterschaft der österreichischen Bundesliga doch für sich entschieden. Vor der letzten Runde hielt der SK Advisory Invest Baden noch einen halben Zähler Vorsprung, der aber am letzten Spieltag rasch dahin schmolz. In der letzten Runde konnte Husek die ersatzgeschwächten Pamhagener, die in den letzten zwei Runden die zur tschechischen Extraliga abgereisten Markos und Cvek ersetzten, überdeutlich mit 5,5:0,5 schlagen. Währenddessen kam Vorjahresmeister Baden gegen Hohenems nur zu einem 3:3.

Pamhagen verlor am letzten Tag mehr Partien als in allen vorigen zehn Runden zusammen und fiel hinter Holz Dohr zurück, das Platz drei einnimmt mit allerdings schon acht Punkten Rückstand auf Baden.

Der SK Advisory Invest Baden hat mit einer durchschnittlichen Elo an den sechs Brettern von etwa 2535 eine Eloleistung von etwa 2620 erspielt. Husek trat mit gemittelt 100 Elo mehr, nämlich etwas über 2635 an und erspielte mit 46,5:19,5 Punkten (37+, 20=, 9-) eine Leistung in dieser Größenordnung. Dass Badens 44,5:21,5 Punkte (31+, 27=, 8-) nicht zum Titel genügen, ist wahrscheinlich ein Primeur in der Liga. Zum Vergleich: Voriges Jahr liefen Baden und Holz Dohr punktgleich mit 40,5:25,5 ein, woraufhin Badens mehr erzielte Mannschaftspunkte den Ausschlag gaben.

Der heiße Titelkampf hat dazu beigetragen, die früher in dieser Liga sehr hohe Zahl der Kurzremis weiter zu drücken.

Am anderen Ende der Tabelle ist es der Tiroler Vertreter Absam, der St. Veit und Ansfelden in die Zweiten Ligen begleitet.

Als Präsentationssponsor der Liveübertragung schien neben der Generali Versicherung ausgerechnet die Bordellkette Pascha auf - was zumindest während der Runde in Ansfelden selbst für relativ wenig Aufregung sorgte. Die aus mehreren Ortsteilen beidseits der Autobahn bestehende Gemeinde ist freilich auch als Standort eines der bekanntesten Edelpuffs des Landes bekannt.

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