Freitag, 6. März 2009

Neues vom Chaosverein

Die FIDE macht ihrem Ruf als Chaosverein wieder mal alle Ehre. In St.Petersburg beginnt die Frauen-EM. Zeitgleich spielen einige der stärksten Spielerinnen in Istanbul, was neuerdings als Frauen-Grandprix läuft. Ein weiteres Frauen-Grandprixturnier soll Ende September in Nanking stattfinden, und erneut kommt es, wie Boris Kutin klagt, zum Clash, nämlich mit dem Frauen-Europacup.

In den nächsten Tagen trifft sich in Istanbul der FIDE-Vorstand. Was man aufstellen muss, um diesen einzuladen, wissen wir nun ebenfalls dank Kutin: Freie Hotelzimmer nicht unter vier Sterne, Vollpension und 25000 Euro überweisen, für Flugtickets wie es heißt. Wer so viel hinlegt, um ein paar korrupte Gestalten bei sich zu begrüßen? Wohl nur, wer sich geschäftliche Vorteile davon verspricht, etwa bei der Ausrichtung internationaler Wettbewerbe, ohne dabei das für die Teilnehmer bestmögliche Angebot vorlegen zu müssen.

Auf der Tagesordnung in Istanbul steht nicht nur der für uns Amateure wichtige Punkt Verspätungstoleranz, also ob Null Minuten allgemein verpflichtend wird (wie es sich Iljumschinow vorstellt) oder Veranstalter und Verbände davon abweichen dürfen, sondern wie genau der Herausforderer der übernächsten WM 2011 ermittelt wird (UEP wird wohl seinen Willen kriegen, dass acht Kandidaten k.o.-Zweikämpfe spielen) oder etwa auch um die überfällige Organisation der WM Anand-Topalow. Anand fordert übrigens eine Verschiebung auf 2010 und wird sie wohl auch kriegen, ist diesem Makropoulos-Interview zu entnehmen.

Zur Info: Makro ist der Mann, der in der FIDE die Strippen zieht. Iljumschinow ist nur der Idiot an der Spitze mit der dicken Geldtasche, wenn mal wieder irgendwelche vertraglich nicht hinreichend gesicherte Versprechungen gebrochen werden. Darum lässt man ihm alle Dummheiten, um ihn bei Laune zu halten.

Inzwischen liegen die Ergebnisse einer von der Berufsspielervereinigung ACP in Zusammenarbeit mit Chessbase durchgeführten Umfrage vor. Die Mehrheit der Spitzengroßmeister unterstützt Zweikämpfe zur Ermittlung des Weltmeisters, will die WM und ihre Qualifikation mit klassischer Bedenkzeit ausspielen lassen und hält den Kampf gegen Betrug mit elektronischer Hilfe für wichtiger als gegen Doping. Mit anderen Worten: Profis haben andere Vorstellungen als Funktionäre.

Donnerstag, 5. März 2009

Ein Deutscher mit dem Zeug zum Weltmeister

2007 wäre Mark Podolskij fast Weltmeister geworden. Am Ende hatte sein einziger Konkurrent Schwarzman zwar keinen Punkt mehr, aber einmal mehr gewonnen (und einmal mehr verloren). So war Podolskij nur Vizeweltmeister. Keine Frage, dass der 29jährige aus Bochum das Zeug hat, die Nummer eins zu werden, nur die Zeit fehlt ihm, um dieses Jahr einen neuen Anlauf zu nehmen, wie derzeit bei den Ausscheidungen in Berlin. Podolskij ist der einzige Nichtprofi in der Elite seines Spiels, das aber in Deutschland kaum einen interessiert, weil es für Kinderei gehalten wird: Dame. Sag noch mal ein Schachfunktionär, unser Spiel wird in den Medien vernachlässigt... Mehr in der ZEIT.

Mittwoch, 4. März 2009

Stoppt das Wettbewerbsrecht den Zügeabgriff?

ChessbaseLaw
Ist es eine Copyrightverletzung, wenn man ein Bild wie das oben einfach aus dem Internet klaut und auf seine Website stellt? Vermutlich ja, es sei denn, das Bild gehört wie in diesem Fall zu einer Pressemitteilung und wird in Zusammenhang damit verwendet.

Ist es eine Copyrightverletzung, Züge einer laufenden Schachpartie unmittelbar nach deren Ausführung zu veröffentlichen? Vermutlich nein. Tut man es aber aus kommerziellen Gründen und nimmt dabei dem Ausrichter des Wettbewerbs das Publikum weg, kommt zusätzlich das Wettbewerbsrecht ins Spiel.

Mit dieser Argumentation hat Rainer Polzin, Berliner Großmeister und Jurist, im Auftrag der bulgarischen Veranstalter des Topalow-Kamsky-Matches die Firma Chessbase und deren Anwalt zumindest hinreichend einschüchtern können. Polzin zum Schachblog: "Rechtlich stehe ich auf den Standpunkt, dass derjenige, der die Züge auf eigene Kosten in das Netz stellt, von Dritten nach Wettbewerbsrecht und Urhebergesetz Unterlassung verlangen kann, wenn dieser die Züge ebenfalls live zeigt. Das gilt umso mehr, wenn beide finanzielle Interesse verfolgen (der eine lässt auf seiner Seite werben, der andere verlangt Geld für den Serverzugang)."

Dass die Bulgaren allem Anschein nach nur gegen Chessbase vorgingen und nicht gegen andere, die die Züge aus Sofia ebenfalls abgriffen, mag an dem belasteten Verhältnis zwischen dem Kramniks Lager zugerechneten Hamburger Softwarehaus und dem Topalow-Danailow-Lager liegen, aber auch daran, dass die anderen Anbieter (wie ICC oder Zsuzsa Polgar) ihren Sitz nicht in Deutschland haben, wo das Wettbewerbsrecht wegen seiner juristischen Tücken gefürchtet ist.

Montag, 2. März 2009

Es fischert wieder

Nicholas Cage wäre in etwas jüngeren Jahren der ideale Bobby Fischer-Darsteller gewesen. Die Rolle übernimmt der Regisseur dieses Bobby-Fischer-Filmprojekts aber nun gleich selbst.

Kommenden Freitag und Samstag findet übrigens im New Yorker Marshall Chess Club ein Symposium über den voriges Jahr verstorbenen Exchamp statt. Organisator ist Frank Brady, Autor einer Fischer-Biografie und Journalismus-Professor an einem New Yorker College, auf dessen Buch ein Dokumentarfilm beruht, der auch zu sehen sein wird. Hier die Ankündigung:

The first International Symposium on Bobby Fischer will take place on March 6th and 7th at the world’s most famous gathering place for chessplayers, The Marshall Chess Club. Bobby Fischer (1943-2008) often competed at the Club, and it was there that he played his most startling “Game of the Century.” The event is sponsored by the Marshall Chess Foundation, a non-profit organization that promotes the game though tournaments, instruction and scholarships for juniors.

“The point of the Symposium is an attempt to understand the enigma of Bobby Fischer,” said Dr. Frank Brady, president of the Marshall. Two philosophers, a Grandmaster, a biographer, and a player who once beat Fischer, will be among many of those who will present papers, or share reminiscences of Fischer, possibly the greatest chess player who ever lived. A book company is planning to publish the proceedings in hard-cover.

Combined with the Symposium, there will be a display of some of the documents, letters and other ephemera that make up the Fischer Archive, a newly-acquired trove of thousands of items, recently donated to the Marshall Chess Foundation.

The event is open to spectators, free of charge but a donation may be made to the Foundation.

Program for Fischer Symposium

Friday, March 6th: 1PM to 6PM

Introduction
1. “Still Searching for Bobby Fischer” Dr. Frank Brady
2. “Fischer and the Marshall Attack” Dr. Glenn Statile and Prof. Thomas Kerr
3. “A Fischer Poem and Fischer in Reykjavik” Roz Katz
4. “Return of the Bobby Snatchers” Russell Targ
5. “Reminiscences of Bobby Fischer” Asa Hoffmann
6. A documentary film about Fischer

Reception

Saturday, March 7th: 1PM to 6PM

1. “Fischer and Random Chess” William Hartston
2. “Fischer and the Worldwide Church of God” from the Internet
3. “Fischer and Chess Education” Stephen Dann
4. “Explaining the Citizenship Failure of Fischer vs. Kasparov’s Success” Dr. Paul Wilhelm and Weston Wilhelm
5. “The Sociology of Bobby Fischer” John Barroso
6. “Fischer and His Jewish Father” Peter Nicholas and Clea Benson
7. Special Grandmaster Presentation (To Be Announced)

Summation and Closing Dr. Frank Brady

Samstag, 28. Februar 2009

Verspätungsdiskussion

Knapp drei Monate, nachdem ich hier mehr Augenmaß forderte in der Anpassung an die von der FIDE erlassenen Regeln am Beispiel der strengen Sanktionierung jeglicher Abwesenheit vom Brett bei Rundenbeginn, ist die Diskussion im Forum Schachfeld aufgegriffen worden.

Nun muss man wissen, dass die FIDE trotz ihrer im allgemeinen (und das ist noch freundlich gesagt) amateuristischen Vorgangsweise und Verantwortung für Millionen organisierte Schachamateure in aller Welt die Regeln in Bezug auf das von Profis ausgeübte Spitzenschach entwickelt. In großen Wettbewerben mit Publikum, wartenden Fernsehkameras und Internetübertragung macht es Sinn, dass die Protagonisten pünktlich am Brett sind (wobei selbst da beim ersten Vergehen eine Geldstrafe angemessener wäre). Im Amateurschach macht die Nulltoleranz keinen Sinn. Sie erhöht den Aufwand für die Spieler, von denen viele den früheren Zug oder Bus (was leicht eine Stunde bedeuten kann) nehmen müssen und eine Taxinummer im Handy gespeichert haben sollten. Und sie sorgt für zahlreiche Frustrationen, weil der pünktlich angereiste Gegner um seine Partie gebracht wird, wobei ich mal davon ausgehe, dass die meisten zum Spielen und nicht nur des Punkts wegen dabei sind.

Der bisher wichtigste Beitrag in der Schachfeld-Diskussion ist der Verweis auf Geurt Gijssens Regelkolumne (PDF). Dort schildert der erfahrenste Schachschiedsrichter der Welt, wie die Diskussion in der Regelkommission lief, und wie Iljumschinow einfach drüber fuhr, indem er Nulltoleranz für alle verordnete. Dann wurde darüber aber nicht abgestimmt sondern die Entscheidung an Illus Clique, auch bekannt unter dem Namen FIDE-Vorstand, delegiert. Dieser tagt im März meines Wissens während der EM in Budva, die kommenden Samstag beginnt. Und verbindlich gelten soll die Regel ab 1.Juli.

Am wahrscheinlichsten ist wohl, dass null Minuten Toleranz die alte Regel eine Stunde Toleranz ersetzt, aber jedem Veranstalter und damit auch jedem Verband für seine nationalen oder regionalen Meisterschaften freigestellt wird, im Vorhinein eine eigene Toleranzgrenze festzulegen (Nachtrag: so ist es inzwischen beschlossen). Was Sinn macht, so lange es nicht zu viele Regelungen und entsprechenden Raum für Missverständnisse gibt.

Auf einer Tagung der Schachbundesliga wurde im Januar entschieden, sich der Nulltoleranz nicht anzuschließen, aber die bisher eine Stunde erlaubtes Zuspätkommen zu verkürzen auf 30 Minuten. Auch 15 Minuten, wie einige im Schachfeld-Forum meinen, wären vertretbar. Sowohl 15 als auch 30 Minuten scheint mir ein angemessener Spielraum, wovon sich einer als in Deutschland (und vielleicht weiteren Kernländern des organisierten Schachspiels) üblich durchsetzen sollte. Eine Stunde war definitiv zu lang.

Keine Ahnung, ob der DSB neben der Dopingdebatte Zeit hatte, sich darauf einzustellen, was geschieht, wenn der FIDE-Vorstand kein Augenmaß walten lässt und die Illu-Regel in voller Schärfe verbindlich macht. Dann wird gefragt sein, was man bei der Übernahme des sofortigen Partieverlusts, wenn das Handy eines Spielers ein Geräusch macht, vermissen ließ, nämlich Augenmaß und Rückgrat, nicht jeden FIDE-Unsinn mitzumachen.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Starkes Match

Andere hätten mit einem Punkt Vorsprung auf Sicherheit gespielt. Topalow ging in Partie sieben volles Risiko. Und wurde belohnt mit dem vorzeitigen Kandidatenfinalsieg. Ein starkes Match von ihm. Kamsky hat sich, wenn man einmal von seinem Patzer Sb4 in der fünften Partie absieht, gut verkauft. In dieser Form ist er definitiv auf dem Weg zurück in die Top Ten.

Runde der Rätsel

Was war bloß in Linares gestern in Runde sechs los? Jede einzelne Partie gab mir Rätsel auf. Die Schlussstellung in Wang - Radschabow sah für mich aus wie eine Taktikaufgabe "Weiß gewinnt". Leider geht Sc5 dann doch nicht wegen dxc5, d6 Sc4 und der Springer stoppt den durchgebrochenen Bauern. Keine Antwort finde ich dagegen für Carlsen - Anand. Seit wann spielt der Weltmeister bereitwillig Eröffnungen, die mit klarem Vorteil für seinen Gegner enden? Bei Grischtschuk - Aronjan rechnete ich nach der Eröffnung damit, dass Schwarz irgendwie Dauerschach geben wird. Aronjan wollte wohl mehr als remis, stand aber rasch schlechter. Womit Halbprofi Grischtschuk (sonst pokert er) als nominell schwächster Teilnehmer den ersten Durchgang bereits vorzeitig für sich entschieden hat.

Das größte Rätsel stellte am Mittwoch zunächst Iwantschuk, als er Dominguez in Fastgewinnstellung remis gab. Dank der spanischen Sporttageszeitung Marca, die nicht nur jeden Tag reichlich aus Linares berichtet sondern auch unter den Cosponsoren aufscheint, wissen wir nun wieso: Es war eine Geste an Dominguez, der die von Iwantschuk in Zeitnot umgeworfenen Figuren trotz eigener Zeitknappheit immer wieder aufbaute.

Montag, 23. Februar 2009

Hey Pippi Langstrumpf!

Jahrelang war Roland Schmaltz internetschachsüchtig. Davon ist er jetzt kuriert. Nun ist er internetpokersüchtig. Den Anschein macht jedenfalls, was der Wahlaustralier in diesem Interview mit der von Matinko Wahls mitgegründeten Pokerwebsite Pokerstrategy über sein Leben nach dem Schach sagt.

Auf seinen Pokerstil angesprochen, bekennt sich Schmaltz zur konservativen TAG-Strategie: Schlechte und mittelmäßige Karten wegwerfen. Mit starkem Blatt sofort erhöhen.

Die schönste Stelle: "Das Leben ist ein Spiel, zumindest für mich. Außer meiner Ausbildung zum Fachinformatiker habe ich nicht viel anderes gemacht, als das Leben zu genießen und zu tun, was mir gefällt - ein bisschen wie Pippi Langstrumpf."

Sonntag, 22. Februar 2009

Ein wertvoller Punkt

Thomas Luther wiederholte in Zeitnot einmal zu oft die Züge. Als Andrei Sokolov beim Reklamieren einer dreimaligen Wiederholung der Stellung weder seinen nächsten Zug notiert noch die Uhr angehalten hatte, wollte Luther das Remis nicht bestätigen sondern verwies den Schiedsrichter auf die seiner Meinung nach irreguläre Reklamation. Nach einigen Diskussionen wurde die Partie fortgesetzt - unter Protest von Sokolovs Verein. Weil der Schiedsrichter auf irreguläre Reklamation entschied, erhielt Luther eine Zeitgutschrift. Sokolov hatte durch das Laufenlassen seiner Uhr Bedenkzeit eingebüßt. Wenige Züge später gewann Luther.

Eine Diskussion des Vorfalls ist bei Rankzero nachzulesen. Dort ist auch der Hinweis zu finden, dass es der gleiche Schiedsrichter war, der schon eine Saison früher beim Ausblitzen von Luther-Popovic nicht gerade souverän war. Dass versagende Schiris zu selten ausgetauscht werden, stimmt, aber es kommt, natürlich diskret gehandhabt, vor.

Das Ergebnis wurde nun vom Schiedsgericht revidiert. Remis am grünen Tisch also und völlig zurecht. Weder das versäumte Notat war von Belang (denn Sokolov hatte nur einen Zug) noch das Laufenlassen der Uhr (weil es nur Sokolov schaden konnte).

Damit endete der Kampf nicht 4:4 sondern 4,5:3,5 für Tegernsee, das damit auf Rang drei der Bundesliga vorrückt. Dank dieser Nuance hat Tegernsee nun wahrscheinlich die besten Chancen (gegenüber Eppingen, Mülheim-Nord, Werder und Solingen), vor dem Rückzug aus der Liga am Ende dieser Saison noch Vizemeister zu werden.

Kreuzberg kann den Punktverlust verschmerzen. Mit dem Abstieg hat mein früherer Verein nichts mehr zu tun, und die Chancen auf Rang sieben bleiben intakt.

Gerd Treppner ist tot

Als Erich Siebenhaar, der Vorsitzende seines Schachvereins Schott Mainz, ihn am Donnerstag in seiner Wohnung fand, war Gerd Treppner schon mindestens einen Tag tot. Der langjährige Bamberger Bundesligaspieler und FIDE-Meister wurde nur 52 Jahre alt. Treppner, der lange Zeit als Ghostwriter für den wie er aus Bamberg stammenden Helmut Pfleger arbeitete, hat zahlreiche Schachbücher und Rubriken verfasst. Bis in die früheren Neunziger arbeitete er auch für dpa, womit gewährleistet war, dass die Schachmeldungen der Agentur auch stimmten und sich der Nachrichtenwert von Ereignissen nicht danach richtete, ob der dpa-Schachexperte für den Veranstalter arbeitet oder zumindest von ihm eingeladen wird.

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