Freispruch für Chucky

Es ging dann doch schneller, als hier erst gestern angekündigt. Wegen eines formalen Fehlers, nämlich weil es kein offizieller Dopingkontrolleur war, der Iwantschuk in Dresden zum Test bat, gab die Medizinische Kommission bereits Stunden nach der Anhörung Iwantschuks am ersten Ruhetag in Wijk aan Zee auf der FIDE-Seite bekannt, dass von einer Strafe abgesehen wird.
Horstibus - 22. Jan, 18:05

Verfahrensfehler

Verfahrensfehler sollen es gewesen sein, es gibt also doch eine Vernunft in der FIDE.
Freut mich zu lesen.
Aber eine Entscheidung gegen die Dopingkontrollen wars ja gerade nicht. Das Thema wird uns also noch ein wenig beschäftigen.

Nachtrag: Es war ein salomonisches Urteil.

jopro - 23. Jan, 21:17

Was ein Verfahrensfehler mit Vernunft zutun hat, ist mir unklar. Eine Frage der Vernunft wäre es, nur Regeln zu erlassen, die sinnvoll sind, und sich dann daran zu halten. Beides tut die FIDE selten.

...und wenn das kein "offizieller Dopingkontrolleur" war, dann frage ich mich, was das dann war. Ein privater Urinkontrolleur, der die Proben im Heimlabor untersucht?
;-)
erstschreibendanndenken - 24. Jan, 11:21

"privater Kontrolleur", sehr schön - weiß man denn mittlerweile wer es war?
Seien wir ehrlich: das Urteil ist offensichtlich eine Schiebung. Nur ausnahmsweise in die richtige Richtung!
Die Herren sollten die Dopingkontrollen endlich aufgeben (Hintergrund angestrebte Aufnahme bei den Olympischen Spielen, daher Darstellung als Sport, daher Dopingkontrollen), denn...leider...Schach ist kein Sport.
(Ich erspare euch die 100ste Diskussion zu dem Thema und alle Definitionsversuche, was denn jetzt eigentlich "Sport" ist und ob "Denksport" nicht auch irgendwie, da "Pferdesport" ja auch...und warum dann nicht "Motorsport" - spielt mit einem Kind Schach und fragt es, ob ihr grade Sport treibt! Ihr werdet euch vielleicht, noch bevor ihr die Frage ganz ausgesprochen habt, sehr dumm vorkommen.)
schachblogger - 24. Jan, 11:13

Selbst versagt

Es war der Matchschiedsrichter. In Dresden waren es die den Kämpfen zugeordneten Unparteiischen, die die ausgelosten Spieler zum Urintest aufforderten. Der oder die Dopingoffizielle hat es wohl gar nicht oder nur im Ausnahmefall gemacht. Mit anderen Worten: Mit dieser Begründung hätte jeder Testverweigerer in Dresden freigesprochen werden können. Insofern ist das Verdikt gewissermaßen ein Armutszeugnis, das die Medizinische Kommission der FIDE ihrer eigenen Arbeit ausstellt.

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