Starkes Match

Andere hätten mit einem Punkt Vorsprung auf Sicherheit gespielt. Topalow ging in Partie sieben volles Risiko. Und wurde belohnt mit dem vorzeitigen Kandidatenfinalsieg. Ein starkes Match von ihm. Kamsky hat sich, wenn man einmal von seinem Patzer Sb4 in der fünften Partie absieht, gut verkauft. In dieser Form ist er definitiv auf dem Weg zurück in die Top Ten.
Lasker - 27. Feb, 10:48

Kamsky

Hallo Schachblogger,

da dies mein erster Kommentar ist:
erst einmal "Danke" für Deine Gedanken,
die einem doch oft einen etwas anderen Einblick und Sichtwinkel verleihen.

Aber wie es nicht anders sein kann (?),
ist der Anlaß zum ersten Kommentar: Widerspruch.

Insbesondere wenn es um Topalov geht,
scheint Deine sonst ziemlich objektivierende Denke außer Kraft gesetzt.

Kamsky hat sich nicht nur gut verkauft,
sondern hat für mich sensationell gut gespielt.
Ich dachte vorher, daß Kamsky glatt untergeht.
Wer Kamsky noch aus den 90ern kennt,
verspürt garantiert nicht nur Sympathie für ihn,
aber ich ziehe hier den Hut vor ihm.
Sollte man seine Leistung nicht etwas mehr honorieren ?
In der 4. Partie hat er Floppy regelrecht vorgeführt !

Und Topalovs Gezocke in der 7. Partie auch noch gut zu heißen,
geht garantiert zu weit.
Ob es besonders schlau ist, mit der Abwicklung im 17. Zug Haus und Hof zu riskieren,
wenn der Gegner in der letzten (!) Parite die weißen Steine führt ?
Ich denke, Topalov stand knapp 10 Züge später am Abgrund ...

Starkes Match ? Ja, von Kamsky.

Wenn es um Topalov geht, würde ich mir etwas weniger rosarote Sicht wünschen ... :-)

Gruß
Lasker

Nordlicht_70 - 27. Feb, 11:17

Kamsky sensationell - Topalow noch besser

Naja, wenn Kamsky sensationell gespielt hat, ist ja wohl die Leistung von Topalow kaum hoch genug einzuschätzen, immerhin hat er gewonnen - oder?
Von daher also noch besser als sensationell.... :-)

Lasker - 27. Feb, 11:33

@ Nordlicht_70

Scheinlogisch betrachtet: ja.

Ich finde es aber hocherstaunlich,
daß Kamsky nach seiner langen Pause
mit dem aktuellen Weltranglistenersten mithalten kann.

Das finde ich sensationell.

Und daß er nicht nur gegenhält,
sondern ihn einmal eindost
und tatsächlich ernsthaft als Matchgewinner in Frage kommt,
noch viel sensationeller.

Daß Topalov daraufhin gewohnt bulldozermäßig reagiert
und eher glücklich gewinnt, dagegen nicht ...

Gruß
Lasker

schachblogger - 28. Feb, 11:07

Dank Rybka, den auch alle Kommentatoren mitlaufen ließen, weiß man heute nahezu live, wie riskant Topalows Spiel in der siebten Partie war. Vor 20 Jahren wären wohl einige Tage vergangen, bis die ganzen möglichen Wendepunkte bekannt gewesen wären. Dass Topalow diese Partie gewonnen hat, würde ich nicht als Glück bezeichnen, sondern er hat etwas riskiert, um Kamsky auf taktisches Terrain zu locken, wo ihm der Bulgare (neben der Eröffnung) überlegen ist.

Ich fand es ein hochklassiges Match und im Nachhinein grotesk, dass nicht einmal ein Prozent so viel wie über den schachlich nicht besseren Bonner WM-Kampf in den deutschen Medien berichtet wurde.
Horstibus - 1. Mrz, 03:26

Kamsky

... ist heute sicherlich nicht besser als früher, als es mit dem Papa um die Welt ging.
Interessantes Match, aber Kamsky ist nicht absolute Weltspitze.

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