Porz verzichtet

Wie hier bereits angekündigt, bleibt Turm Trier also erstklassig. Georg Hinz, der Vereinsvorsitzende, hat mir gerade bestätigt, dass Porz weiter Zweite Liga spielen will. Wenn Kreuzberg einpackt, wie es die Bauern von den Berliner Brettern pfeifen, ist auch Bayern München weiter schachbundesligareif.
Lenfant - 16. Apr, 21:07

Klinsmann als Trainer?!

Vielleicht kann er ja DA helfen...:-) Tollhaus Schachbundesliga!!

Suizido - 17. Apr, 08:23

Wird Zeit für eine klare Entscheidung von Seiten der Schachbuli. Diese kann eigentlich nur lauten: Die Rückzüge werden zur Verkleinerung der Liga genutzt. Dieses Theater, 16 Vereine finden zu müssen, haben wir ja schon seit Jahren.

jopro - 17. Apr, 12:42

... andere Lösung:

Jeder der nicht den Platz einnimmt, für den er qualifiziert ist, muss zurück in die unterste Regionalliga. Vielleicht hat Porz dort ja mehr Spaß, als in der Bundesliga...

P.S.: Klinsmann müßte sich in der Schachbundesliga wenigstens nicht die Hosen von Catalanen runterziehen lassen...
Suizido - 17. Apr, 13:46

Klappt nicht, Jopro. Da bekommen die Spieler ja Angst davor, gut zu spielen. Wahrscheinlich würde das zu extremer Wettbewerbsverzerrung führen.

Meines Erachtens sollte man das einfach akzeptieren, dass man keine 16 Vereine in Deutschland findet, die Bundesliga auf entsprechendem Niveau spielen möchten bzw. finanzieren können.
Schachblog rank zero - 18. Apr, 10:27

Bundesligaverzicht sinnvoll wegen e.V.-Zwangsmitgliedschaft

@Jopro:

Der Kommentar
Jeder der nicht den Platz einnimmt, für den er qualifiziert ist, muss zurück in die unterste Regionalliga.
ist möglicherweise in einer Unkenntnis des Systems begründet.

Als erster einer zweiten Bundesliga-Staffel hat man die höchste Stufe im frei zugänglichen Spielbetrieb erreicht.

Der erste Platz berechtigt zwar zum Übergang in das privatwirtschaftliche System der Schachbundesliga, für das aber die rein sportliche Qualifikation nicht ausreicht. Wenn eine Mannschaft diese Qualifikation wahrnehmen wollte, müsste der Schachverein zwangsweise Mitglied des " Schachbundesliga e.V." werden, - eines Vereins mit höchst zweifelhaften Richtlinien und Verfahren - siehe Satzung und Ordnungen unter

http://www.schachbundesliga.de/intern/details.aspx?articleID=101


Allein die in der Satzung angeführten Punkte zur sogenannten Schachbundesliga GmbH (die derzeit noch nicht existiert) müssten jedem verantwortlichen Vorstand eines Vereins eine Ablehnung der Mitgliedschaft nahelegen:

Die die Gründung der GmbH kann allein vom Vorstand (also ohne Einbeziehung der Mitglieder) gefasst werden, der Vorstand darf ihr eigenständig Aufgaben des Vereins übertragen, und die Mitglieder des e.V. müssen die von der Schachbundesliga GmbH geschlossenen Verträge umsetzen - wie gesagt, ohne ein Mitspracherecht zu besitzen.

Wer sich darauf einlässt, riskiert unwägbare finanzielle Risiken des Vereins ohne die Möglichkeit einer Mitbestimmung. Selbstverständlioch muss es einem Vorstand möglich sein, im Rahmen der Sorgfaltspflicht für seinen Schachverein auf die Mitgliedschaft im Schachbundesliga e.V. zu verzichten. Nach Lage der Dinge ist damit leider auch ein Nichtaufstieg verbunden.

Umgekehrt wäre es sinnvoller: Zwar muss man im Rahmen der Vereinbarungen derzeit die sportlichen Absteiger aus der privaten Schachbundesliga wieder in den gemeinnützigen Spielbetrieb des DSB aufnehmen - aber die Mannschaften, die aus Prestigesucht sich wirtschaftlich in der Schachbundesliga e.V. verzockt haben, sollten nicht als Zombies durch die oberen Ligen geistern. Wer aus der Schachbundesliga zurückzieht, sollte kein automatisches Spielrecht in der 2. Liga haben - höchstens in den Landesverbänden, wenn denn diese den Pleiteverein wieder aufnehmen wollen.


Leider hat noch kein Aufsteiger es darauf ankommen lassen und gesagt "Wir wollen unser sportlich erkämpftes Recht wahrnehmen, lehnen aber die Zwangsmitgliedschaft im e.V. ab" - nebst einer rechtlichen Prüfung der zusammengeschusterten Verträge. Dies könnte für Schachbund und Schachbundesliga e.V. höchst peinliche Ergebnisse zeitigen.
Nordlicht_70 - 17. Apr, 19:54

Warum wollen so viele Vereine nicht in der BL spielen? Ich rate mal, wegen der Kosten. Daher sollte man vielleicht einen Modus wählen, der dies berücksichtigt?

schachblaetter - 18. Apr, 07:56

Geld verdienen kann man mit einer Mannschaft in der Schach-Bundesliga nicht. Man kann nur Geld ausgeben. Das heißt, man braucht Mäzene, die bereit sind, privates Geld in den Schachzirkus zu stecken. Und wenn das Geld alle ist, ist eben Schluss mit Bundesliga.

Warum Porz mit dieser (sicher nicht billigen) Riesenmannschaft allerdings das Geld nur in der 2. Liga ausgeben will, erschließt sich mir nicht.

Schachblog rank zero - 18. Apr, 10:30

Selbstbestimmung

Siehe oben - weil eine Mitgliedschaft im e.V. Porz eben einer massiven Fremdbestimmung ausliefern würde.
MiBu - 18. Apr, 14:55

An Geld mangelt's in Porz nicht...

Es ist wohl kein Geheimnis, dass der Porzer Mäzen Hilgert ausreichend vermögend ist, um den Spielbetrieb auch künftig in der 1. BL zu finanzieren, so wie er es über 30 Jahre bis zum freiwilligen Rückzug getan hat. (Beim Zweitplazierten der Weststaffel Bochum mag das anders aussehen, dort dürfte man wohl in erster Linie aus finanziellen Erwägungen auf den Aufstieg verzichten.)
Porz war aber der einzige Verein, der beim Start des "Bundesliga e.V." mit den von rankzero ausreichend beschriebenen Dubiositäten konsequent genug war zu sagen, da machen wir nicht mit. Entsprechend wurde vor allem aus Bremer Richtung mit Matsch geworfen, aber es ändert nichts daran, dass das die auch aus meiner Sicht einzige richtige Entscheidung war.
Schachblog rank zero - 22. Apr, 17:29

Interessant ist auch die Satzungspassage,

dass ein Austritt aus dem Schachbundesliga e.V. nur zum Saisonende möglich ist. Tatsächlich habe ich von einigen Leuten gehört, dass die Gründung der GmbH durch den Vorstand Anlass zum sofortigen Austritt ihres Vereins wäre.

Das würde allerdings gewisse Probleme aufwerfen: Formal könnten die Vereine damit trotz Austritt trotzdem zu Einlagen in die GmbH gezwungen sein (und auch die Beschlussfolgen tragen), da sie ja ggf. noch ein paar Monate Mitglied sind. Das muss man sich vorher gründlich überlegen, wenn man in diesen Club eintritt.

Dass hier ein Mitglied nicht einmal das Recht auf Austritt aus besonderem Anlass hat, ist m.W. sehr unüblich.

Ach so, auch wenn ein Mitglied Einlagen in die GmbH tätigte, kann es natürlich trotzdem jederzeit durch den Vorstand ausgeschlossen werden (zugleich mit Entzug der Spielberechtigung). Die Bundesregierung sollte sich bei den Juristen des e.V. erkundigen, wenn sie wissen will, wie man am Besten Enteignungen durchführt :D ...
Haeberlin - 18. Apr, 20:10

Schelz-Brandenburg


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