Zehn billige Vergnügungen in Wien

Damit die auswärtigen Besucher des Wien-Opens nicht wieder glauben, zu einem Wien-Besuch gehöre zwingend Riesenradfahren, Wiener Schnitzel essen und in Kaffeehäusern Kaffee trinken gehen, sei hier klar gesagt: Das sind alles No Nos, die sie als dumme Touristen entlarven. So gestalten sie die Woche richtig:

1. Abhängen vorm Rathaus
Also direkt vor dem Spielsaal spielt es sich wie jeden Sommer ab. Fress- und Bierstandeln einer nach dem anderen und ab 20.30 Uhr jeden Tag ein Musikfilm, überwiegend Klassik. Freier Eintritt. Hier das Programm.

2. Chillen auf dem Badeschiff
Zwischen Schwedenplatz (U1 und U4) und Urania am Donaukanal hat es angelegt. Die Dämmerung, also so zwischen 20 und 21 Uhr, ist die optimale Zeit für ein unvergessliches Bad (ab 16 Uhr: 4 Euro). Man kann aber auch hinterher oder sowieso einfach nur was trinken.

3. Schwimmen gehen
...ist in Wien auch sonst metropolenmäßig vom Feinsten. Alte Donau, Kritzendorf umsonst, oder gegen Eintritt Gänsehäufel, Stadionbad, Krapfenwaldbad oder auch das Schönbrunnerbad. Außerdem haben Open-Teilnehmer freien Eintritt in der Therme Oberlaa.

4. Eis schlecken
ist in Wien sehr empfehlenswert, egal ob am Schwedenplatz, in der Tuchlauben, am Hohen Markt oder außerhalb des Zentrums beim Tichy am Reumannplatz oder Enrico in der Erlaaer Straße - aber Achtung: abgerechnet wird gewöhnlich nicht nach Kugeln sondern nach der Größe des Hörnchens oder Bechers. Weil Wiener Eis schnell schmilzt, sind nicht so schnellen Schleckern die Becher empfohlen.

5. Staunen über das künftige Wiener Schachzentrum
Mit der U-Bahn zum Endhalt der Linie 2 Stadion und dann noch zwei Minuten zu Fuß auf die linke Seite des Happel-Stadions: der grüne, zweistöckige Flachbau zwischen Stadion und Hochbahntrasse wird Beginn 2010 zum Mittelpunkt des Wiener Schachlebens und mit sage und schreibe 450 qm Nutzfläche eines der größten Schachzentren weltweit.

6. Bücherstöbern in der Schachschule Wien
Der freundliche, große Buch- und Seminarladen in der Staudgasse 7 in Währing (acht Minuten von U6 Michelbeuren) ist eine reichhaltige Alternative zum ebenfalls sicher reichhaltigen Büchertisch Michael Ehns beim Open.

7. Open-Air-Kino
Gratis und draußen und ansprechend programmiert sind die Vorstellungen des Volxkinos auf diversen Plätzen (zum Programm). Man kann aber auch im Augarten (U2 Taborstraße)

8. Samstag am Brunnenmarkt
Nicht am Naschmarkt sondern am Brunnenmarkt in Ottakring (U6 Josefstädter Straße) und zwar am westlichen Ende, wo die Bauern ihre Stände haben, kann man die besten kulinarischen Mitbringsel erwerben: Kürbiskernöl, Geselchtes, Mangalizaschweinereien. Am Markt hat auch der weltberühmte Spezialist für Marmeladen und Eingelegtes Staud sein Hauptgeschäft.

9. Noch ein Samstagstipp: Ins MAK
Das ist nämlich der Eintritt-frei-Tag im vielseitigen Museum für angewandte Kunst (U3 Stubenring).

10. Bergwandern
Die gemütliche Tour geht vom U4-Endhalt Heiligenstadt mit dem Bus auf den Kahlenberg mit herrlichem Blick über Wien und diversen Heurigen am Ende eines Spaziergangs. Die harte Tour geht gegen sechs Uhr früh mit Zug oder Auto Richtung Payerbach und auf die knapp über 2000 Meter hohe Rax. Wer bergab die Gondel nimmt, kann man bei Rundenbeginn um 17 Uhr locker im Rathaus sein.

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