Wenn andere schieben

Acht Spieler führten vor der letzten Runde der EM in Plowdiw (Ergebnisseite) mit 7,5 Punkten. Drei der vier Spitzenbretter wurden vorab remis vereinbart. Nur einer lehnte am Donnerstag abend die Offerte seines Gegners ab. Sergei Tiviakov wollte spielen. Und er hat Sutovsky fein abgetragen, der ihm geradewegs in eine Neuerung lief. Als einziger mit 8,5 Punkten ist Tiviakov nun Europameister. Sein bestes Ergebnis seit dem K.o.-Turnier in Wijk aan Zee 1995.

Im allgemeinen hat Tiviakov gegen ein Remis nichts einzuwenden. Keine seiner fünf Punkteteilungen in Plowdiw war deutlich länger als 20 Züge (in den übrigen Spielen war seine Chancenverwertung perfekt). Für den seit 1997 im niederländischen Groningen lebenden Russen war allerdings klar, dass er in einer Weißpartie bessere Chancen auf den Titel hatte als in einem Schnellschachstechen mit etwa zehn Teilnehmern. Warum die anderen Angst hatten, geht mir aber nicht in den Kopf. Sergei Movsesian zum Beispiel ist doch in großer Form, doch er hat die letzten Runden nur noch geschoben. Oder warum hat Volkow mit Weiß gegen L´Ami nicht gekämpft?

Bester Deutscher wird mit 7,5 aus 11 Jan Gustafsson, der in der letzten Runde seinen Freund Paco Vallejo in einer komplizierten Leningrader Variante schlagen konnte. Es sollte für den Hamburger auch wieder für die Weltcup-Quali reichen. Das Frauenturnier hat Kati Lachno gewonnen und damit ihre Mainzer Einladung doch sehr hübsch gerechtfertigt.
Permanent_Brain - 2. Mai, 20:41

Meister und -innen

Bei den Frauen zog Pähtz mit ihrem Sieg in der letzten Runde an Österreichs Eva Moser vorbei, die gegen Exweltmeisterin Stefanova verlor - wie Pähtz in einer früheren Runde, was ihre einzige Niederlage war, während Moser deren drei erlitt (aber auch eine Gewinnpartie mehr als die Deutsche erzielte).

Wenn ich richtig sehe, sind beide jeweils die Elo-stärksten Spielerinnen ihres Landes, sodaß der Vergleich halbwegs sinnvoll ist (und quasi einen Zuschauerpatriotismus bei mir erweckte :-) ).

clickhop - 3. Mai, 15:34

gusti

wenn ich die live-übertragung richtig deute, hat es gustafsson grade wirklich geschafft, sich zu qualifizieren. nach unglücklichem rückstand gegen alexander areshchenko (2638 ukr + werder bremen) hat er im schnellschach-tiebreak erst noch ausgeglichen und dann souverän die armageddon partie gewonnen!

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