Nullnummer

Die Nullnummer von Jörg Hickls neuer Schachzeitschrift ist im Netz (Achtung: das PDF hat mehr als 10 MB). Das Kalkül: Kommt billiger als gedruckte Probehefte zu verschenken. Wer Gefallen daran findet, soll abonnieren.

Der Schachblogger hat noch nicht reingeschaut. Sein erster Eindruck jedenfalls: Hickl investiert erst einmal in Inhalte.

PS: Hier Kommentare des Schachbloggers zur Nullnummer.
Haeberlin - 29. Jul, 14:55

Keine Rede...

kann sein von einer "Investition in Inhalt", wenn der dreiseitige Beitrag von C. Hesse einfach 1:1 aus dessen Buch "Expeditionen in die Schachwelt" kopiert ist, wie ein findiger Leser im "Schachwelt-Forum" sofort bemerkt hat.

Bierfass - 29. Jul, 21:14

Werbefriedhof

Einfach zu viel Werbung in eigener Sache (Bali, die Insel der Götter, Schachakademie usw)!

Außerdem zu einseitige Berichterstattung über das Dortmunder Turnier. Kein Wort über die belanglosen, zahlreichen und langweiligen Remisen.

Fazit: Konzeptionslos und daher einfach keine Konkurrenz zu den bestehenden Zeitungen!

Krennwurzn - 30. Jul, 10:09

Mutig, mutig ...

ohne Werbeeinschaltung aus Hamburg - ob das gut gehen kann?

Ansonsten nicht wirklich viel Neues; der anglophile Computerfreak würde sagen: Yetanotherchessmagazine!

Bierfass - 30. Jul, 11:57

Grausam

Kannst Du Deine Hassattacken gegen CB nicht im stillen Kämmerlein ausleben?

...schluck Pillen, mach nee Therapie oder sowas.

Nervt langsam!
Krennwurzn - 30. Jul, 13:16

Sorry...

hab vergessen, dass alle Kritiker nicht ganz klar im Kopf sind!
Ich versuche es mal mit Bier trinken ;-)

PS: Dir ist schon klar, dass Dein Posting rechtliche Probleme ergeben könnte - aber zu Deiner Verantwortung stehst Du wohl nicht gerne - zumal Kraftausdrücke leichter zu finden sind als Argumente.
Permanent_Brain - 30. Jul, 17:33

Bier, Hass & Co

Wo sind denn die "rechtlichen Probleme" in Bierfass' Kommentar?! Ich glaube Du träumst. Klingt ziemlich deutlich nach

"austeilen, aber nicht einstecken können."

Außer Dir glaubt eh niemand, daß sich im deutschen Schach alles nur um ChessBase dreht. Diese CB.-zentristische Weltsicht ist eher skurril. Es ist eine Firma die großen Anteil am Schachsoftwaresektor hat und da und dort als Sponsor auftritt, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Nichts was zu ständiger Nervosität führen muß.
Krennwurzn - 30. Jul, 23:48

Permanent_Brain_off!

"...schluck Pillen, mach nee Therapie oder sowas"

im Kontext mit der schon Bierfass geäußerten Meinung, dass Kritiker alle "Berufsquerulanten" und "anonyme Kranke" sind, ist nicht der Umgangston, den eine sachliche Diskussion haben sollte.

Zudem fehlt dem Bierfass, Damenopfer und wie sich der Typ sonst noch nennen mag, einfach der Mut sich zu seinen Äußerungen zu bekennen und allfällige Auswirkungen auch zu tragen!

Anonym austeilen nennt sich das!

Dass sich alles um ChessBase dreht glaubt wohl niemand - außer Leute, die Fan sein von Fanatismus nicht unterscheiden können.
Bierfass - 31. Jul, 07:14

Fanatismus

Fanatismus, eine feine Wortwahl für den Versuch, jeden schachlichen Beitrag für deinen Kampf gegen CB zu missbrauchen!

Versuche doch mal was sinnvolles auf die Beine zu stellen. Die Rolle des neutralen Verfechters für "Recht und Ordnung" nimmt dir doch eh keiner mehr ab.

Viele Grüße

"der Typ"
Krennwurzn - 31. Jul, 10:57

Geht doch auch ...

ein Posting ohne persönliche Beleidigung! Danke Bierfass

Um einen Kampf gegen CB zu führen, fehlt mir einfach das wirtschaftliche Interesse - ich kann für mich keinen Vor- oder Nachteil sehen, ob es CB gibt oder nicht.

CB hat im deutschsprachigem Raum allerdings eine sehr starke Position in einem an sich schon sehr engen Markt und nutzt dies aus, um Kritik (berechtigte und unberechtigte) sagen wir mal zu minimieren. (Werbeeinschaltungen, Drohungen mit Anwalt, etc...). Es ist daher nur wirtschaftlich unabhängigen Einzelpersonen auf Dauer möglich, Kritik zu üben - dazu muss man kein neutraler Verfechter sein, vielleicht ein lästiger.

Du wirst es nicht glauben, aber ich hege keinerlei Hass gegen CB - im Gegenteil ich bin sehr traurig darüber, dass eine nette kleine Firma einen so harten Law&Orderkurs fährt - dh. nicht genehme Probleme werden nicht diskutiert bzw. todgeschwiegen. Dem Kunden bleibt nur der Gang zum Anwalt - das soll eine Lösung bei einem 50 Europrodukt sein?

Ich selber verwende CB9 und Fritz11 und mir gefallen die Produkte nicht schlecht, aber es sind bei weitem - wie alle andere Software auch - nicht perfekt und Raum für Verbesserungen gibt es immer. Kritik ist ein Ansatzpunkt für Verbesserungen und keine Majästätsbeleidigung und Bugs müssen bei derart komplexer Software schon aus theoretischen Gründen enthalten sein!

Viele Grüsse
Krennwurzn

PS: Im Rahmen von Linz09 - Kulturhauptstadt Europas zeigen wir am 15. August am Basislager von "80plus1-Eine Weltreise" u.a eine Präsentation über Schach und da wird sogar ChessBase erwähnt:

http://www.skvoest.at/index.php?id=208,585,0,0,1,0

Die geplante Livepartie und Onlineschach für Besucher wird allerdings auf FICS gespielt - der Veranstalter wollte keinen kommerziellen Anbieter.
MiBu - 30. Jul, 20:44

Nr. 0 ist eine Nullnummer...

...jedenfalls fast. Inhalte sind etwas beliebig, die Zielgruppe der Zeitung ist nicht erkennbar (Spieler, die den Tigersprung auf 1500 DWZ schaffen wollen?!), redaktioneller Teil ist nicht immer von den Inseraten zu unterscheiden ("Schach auf Bali"), im Editorial wird Dr. Hübner als Mitarbeiter aufgeführt, aber einen Beitrag von ihm finde ich nicht, stattdessen ein haarsträubend oberflächliches Porträt über ihn. Schachlich zu wenig Gehalt fürs Geld, da bietet die etablierte "Schach" ja mehr, auf wenn sich deren Niveau in den letzten Jahren IMHO nur in eine Richtung entwickelt hat.

jopro - 1. Aug, 19:01

Hübner ist Redakteur...

... und ein Redakteur muss nicht zwangsweise auch schreiben, er kann auch Korrektur lesen, recherchieren etc.

Und noch etwas zur Zeitschrift an sich: leider überhaupt nichts Neues. Wenn in der Augustausgabe das Ergebnis der chinesischen Meisterschaft, die am 6. Juni zu Ende ging, zu lesen ist, dann kann ich nicht einmal gähnen.
Elo Listen haben wir vor etwa vier Wochen gelesen...

Auch wenn ein Turnier 02-12. 07 Juli stattfindet (S. 9) macht das nicht den besten Eindruck.
Ebenso stimmen Kopfzeile und Inhalt der Seite öfters nicht überein (S. 9, 31)
Ansonsten finde ich Zellers Analysen gut (wie schon in der Rochade)
Der Tigersprung Artikel richtet sich wohl nur an schwächere Vereinsspieler.
Der Bali-Artikel grenzt an "Werbung in eigener Sache"...

Der O-Minuten-Regel Artikel beginnt so langweilig und voller Platitüden, dass er es nicht schaffte, von mir ganz gelesen zu werden.

Gtu finde ich, dass bei den Rezensionen die DWZ der Autoren angeführt ist. Sie sind auch qualitativ deutlich besser, als in der Rochade (die allerdings teilweise katastrophal schlecht sind)

Alles in allem: wenig Neues. Schade
Haeberlin - 2. Aug, 00:06

Der Mangel an Aktualität wird wohl noch schlimmer werden ...

... wenn ab Ausgabe 1 zwischen Redaktionsschluss und Erscheinungstermin neunzehn (!) Tage liegen.

http://www.schach-welt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=56&Itemid=62
Haeberlin - 30. Jul, 21:32

Oberflächlich...

musste das so genannte "Porträt" wohl werden, wenn nur eine knappe Seite zur Verfügung steht.

Erstaunlich, dass die grob fehlerhafte Darstellung
"Schon im nächsten Zyklus drang er 1973 ins Kandidatenfinale gegen Viktor Kortschnoi vor ..."
vom Chefredakteur unbemerkt ihren Weg ins Heft gefunden hat.

1973 belegte Hübner im Interzonenturnier in Leningrad nur Platz 5 und verpasste den Sprung in die Kandidatenwettkämpfe. Der beschriebene Wettkampf gegen Kortschnoi war das Kandidatenfinale um die Jahreswende 1980/81 in Meran.

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