Wenn alles über den Jordan geht

Über die Seniorenmannschafts-EM im Februar in Dresden war anscheinend überall nur Gutes zu lesen. Was wohl daran liegt, dass die Berichterstatter Veranstalter Dirk Jordan freundlich oder finanziell verbunden sind. Einem Teilnehmer wurde die allgemeine Lobhudelei zu bunt. Andreas Dückstein, 82, schildert die weniger rosigen Umstände:

"Etwa in der Mitte des Turniers wurde vom Organisationstkomitee eine eilige Mannschaftsführersitzung einberufen, bei der den Teamkapitänen mitgeteilt wurde, dass im Hotel RAMADA, das nicht nur Veranstaltungsort sondern auch Unterkunft für einen Großteil der Mannschaften war, für eine Nacht eine beträchtliche Anzahl an Zimmern nicht mehr zur Verfügung steht. Wie sich herausstellte, war seitens der Hotelleitung von Anbeginn an die Zimmergarantie nur für ein bestimmtes Kontingent gegeben worden, das aber infolge der Rekordteilnehmerzahl um einiges überschritten wurde.

Das Organisationskomitee hatte aber allen interessierten Mannschaften die Zimmerresiervierung bestätigt hatte, so dass es zu dieser „Überbuchung“ kam. Dieser Umstand war den Mannschaften aber bis dahin vom Organisationskomitee verschwiegen worden. Die Hotelleitung stellte das Ultimatum: sollte die erforderliche Zimmeranzahl nicht geräumt werden, würde das Turnier abgebrochen! Durch das Entgegenkommen vieler Spieler (vorübergehende Übersiedlung in ein anderes Hotel bzw. zeitweiser Verzicht auf den Komfort eines Einzelzimmers) konnte ein Eklat vermieden werden.

Aus meiner Sicht ist das Vorgehen des Organisationskomitees skandalös und unentschuldbar, da unter den genannten Umständen für die letzten Runden des Turniers faire Bedingungen nicht mehr gegeben waren. Man kann mit Teilnehmern einer Seniorenveranstaltung nicht wie mit Rucksacktouristen oder wie mit Marionetten umspringen!"

Dückstein wurde zwar selbst nicht genötigt, mit dem Bus ans andere Ende der nicht eben kleinen Stadt zu pendeln, teilt aber mit, dass er nicht der einzige Teilnehmer sei, der beschlossen hat, kein Jordan-Turnier mehr zu spielen - mit Bedauern, denn er und seine Frau schätzen Dresden sehr.

Dem Hotel RAMADA wirft Dückstein vor, dass sich während des Turniers zahlreiche Teilnehmer einen ansteckenden (Noro)-Virus einhandelten, gegen dessen Ausbreitung aber nichts Konstruktives unternommen worden sei: Seinem Eindruck nach erhielten "die Schwerbetroffenen auch nicht in dem Maße Hilfe angeboten, wie es die Situation erfordert hätte."

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