Montag, 12. November 2007

40 Minuten Anand

"India questions Viswanathan Anand" hieß eine vor wenigen Tagen vom Sender NDTV ausgestrahlte und hier im Netz zu sehende Sendung, in der sich der Weltmeister fast vierzig Minuten den Fragen von Moderator Prannoy Roy und des ziemlich jungen Saalpublikums stellte. Das ganze Studio wurde mit schwarzen und weißen Feldern und animierten Figuren dekoriert. Es wurde reichlich gelacht. Vishy schlug sich gut darin, reichlich Anekdoten zu erzählen und witzig zu reagieren.

Schachpolitisch hielt Anand den Ball flach. Seine Antwort an Kramnik gab er bereits davor in einem kurzen Telefoninterview mit der Hindustan Times: Kramnik nutze seine Protektion durch die FIDE voll aus. Ein Match zwischen den beiden sei noch lange nicht fix.

Samstag, 10. November 2007

Das Beste kommt noch, oder?

Vergleicht man die Teilnehmer von Vitoria mit denen von Moskau (Liveübertragungen hier), haftet dem spanischen Feld der Beigeschmack an, dass alle, die dort mitspielen, ihr bestes Resultat wahrscheinlich bis sicher (Karpow) schon hinter sich haben. Kasim, Pono und Nisi werden ihre Zahlen sicher noch mal steigern, aber ihre WM- und EM-Titel sind schwer zu toppen, so wie für Topalow seine großartige Serie von Linares 2004 bis Sofia 2006.

Die Teilnehmer in Moskau sind dagegen alle derzeit auf einem positiven Trend. Auch Kramnik traue ich zu, dass er noch einmal etwas Stärkeres zeigt als einen Matcherfolg gegen Kasparow (der ja den Beigeschmack trug, dass er durch Defensivschach errungen werden musste).

Übrigens: Kramniks Remis gegen Carlsen am ersten Tag des Tal-Memorials (nach einer starken Vorbereitung des jungen Norwegers) war ein Leckerbissen.

Donnerstag, 8. November 2007

Wann die Karriere endet

Der rasende Schachreporter - manche nennen ihn aus unterschiedlichen Gründen Kohle - hat mal wieder eine Karriere für beendet erklärt. In diesem Fall die von Robert Hübner. Dumm nur, dass der davon nichts weiß und das Gegenteil behauptet.

1995 hatte Kohle Maja Tschiburdanidze ins Kloster geschickt und dafür mit dem Spiegel nicht das geringste Medium ausgesucht. Während das Hamburger Nachrichtenmagazin die Ente nie korrigierte, hat das Softwarehaus am gleichen Platze seinen Lapsus etwas halbherzig eingestanden. Statt einer deutlichen Korrektur im noch immer (8.November) online stehenden Artikel wurden für einen neuen Beitrag (wobei der Chessbase-Redakteur nebenbei der Bundesliga - da bin ich als Redakteur befangen - eine drüber gab) dem Doc ein paar Fragen übermittelt, in denen dieser selbst zum großen Teil die Mühe der Richtigstellung zu tragen hatte.

Überfällig ist vielmehr, dass ein anderer seine an Peinlichkeiten, Unrichtigkeiten und, ja, auch Bestechlichkeit reiche Karriere als Schachschreiber beendet, nämlich Freund Kohle. In diesem Fall könnten die Auftraggeber, wenn sie sich ein bisschen mehr der Qualität verpflichtet fühlten, einen Beitrag leisten. Dann macht es auch nichts, wenn der Mann darauf besteht, sein Karriereende selbst zu bestimmen und zu einem ihm geeignet erscheinenden Zeitpunkt zu veröffentlichen.

Sonntag, 4. November 2007

Niemand in Stimmung für eine WM 2008

Im September haben wir noch brav berichtet, dass der Sieger von Mexiko den WM-Titel kommendes Jahr gegen Kramnik verteidigen muss, möglicherweise in Deutschland. Seitdem war nichts Definitives zu hören, aber so einiges, was skeptisch stimmt:

1. Das Dreigestirn aus dem Rechteinhaber des Matches Josef Resch, dem möglichen Organisator Stefan Koth und Kramniks Manager Carsten Hensel hält sich verdächtig bedeckt. Das könnte freilich ein Abwarten bedeuten, ob die Schacholympiade 2008 definitiv in Dresden stattfinden wird. Wenn die Stadt das Millionenloch nicht stopfen will und das Großevent, sagen wir in die Türkei, evakuiert wird, ändert das die Lage für WM-Sponsoring und Vermarktung in Deutschland 2008 immens.

2. Vishy Anand zeigte sich auf seiner Jubeltour in Indien alles andere als angetan von der Aussicht, bald gegen Kramnik anzutreten, und hat dessen Vorrecht auf diesen Titelkampf als lächerlich bezeichnet. Chessbase hat hier das Wichtigste aus Anands Interviews zusammengefasst.

3. Wlad Kramnik goss im Interview (Exzerpt bei Chessbase) mit der russischen Iswestja Öl ins Feuer, indem er Anand nicht als richtigen Weltmeister anerkannt hat sondern allenfalls als Turnierweltmeister. Seiner Meinung, nur der Zweikampf zähle, dürften sich stets weniger anschließen. Vielleicht sollte unser Ex-Matchweltmeister auch mal daran erinnert werden, dass er seit 1994 ein einziges Match, nämlich gegen Kasparow, in den regulären Partien gewonnen, aber gegen Kamsky, Shirov und Deep Fritz (Version 2006) verloren und gegen Leko, Topalow und Deep Fritz (2002) remisiert hat, was meiner Rechnung nach eine leicht negative Bilanz ergibt.

Freitag, 2. November 2007

Hau rein

Kürzlich in Berlin hab ich mal beim Schachtraining reingeschaut. Nicht der Rede wert, meinen Sie? Nun ja, ich war beim Schachboxclub, dem ersten und vielleicht schon nicht mehr einzigen der Welt. Sieben Männer und eine Frau lauschten einem Lehrer, der am Demobrett stand und erklärte, in welchen Situationen ein Doppelbauer Mist ist, und wann damit auch kompensierende Vorteile verbunden sind. Angeschaut hätte ich mir aber lieber den zweiten Teil des Trainings, das Boxen, nur leider musste ich rasch weg zu (einer übrigens wirklich geilen) Tanzvorstellung.

Als die Schachboxer vor gefühlten drei Jahren ihre ersten Aktionen machten, dachte ich, davon hört man ein-, zweimal und dann nie wieder. Inzwischen hat es mehrere Kampfabende gegeben, sie feiern ihre Champions mit Welt- und Europatiteln, ESPN hat darüber berichtet, der RBB auch (Achtung: das Filmchen erfordert den Mediaplayer 10.5), und ein Kollege aus meinem Bundesligateam hat eine zweite Karriere als Schachboxschiri begonnen. Vielleicht ist ja doch etwas dran.

Gerne hätte ich mir die Kampfnacht an diesem Samstag, den 3.November, mal live angesehen (Karten ab 15 Euro), doch leider bin ich gerade nicht in Berlin.

So funktioniert´s in groben Zügen: Es wird abwechselnd eine Partie Schnellschach gespielt und rundenweise geboxt. Matt, k.o. oder Zeitüberschreitung entscheidet.

Dass wegen Remis der bessere Boxer nach Punkten siegt, ist zwar möglich, soll aber bisher noch nicht vorgekommen sein. Andreas Dilschneider, der Sprecher der World Chess Boxing Organisation (und Trainer im Berliner Club) sagte mir, die Entscheidung sei bisher weitaus häufiger am Brett gefallen als durch die Fäuste.

Übrigens ist hier ein sechsminütiger Videobericht vom letzten Kampf im französischen Nantes zu sehen (sowie Links zu weiteren Schachboxen-Filmen).

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Kein Platz dem Schachbrettmörder!

Da gibt es mal eine Riesengeschichte im Schach, nämlich von einem gerade verurteilten Serienmörder, der so viele Menschen umbringen wollte, wie das Brett Felder hat, und seiner eigenen Zählung nach (Markierungen auf einem in seiner Wohnung gefundenen Brett!) sein Ziel nur um drei verfehlte, bevor er erwischt wurde von der Polizei, die ihm allerdings erst 48 Opfer zuschreibt, angeblich sollen Schachspieler darunter gewesen sein, selbstverständlich in Russland, der Schachmördernation Nummer eins, und keine Schachwebsite, sagen wir fast keine, kräht danach.

Wird da etwa ein Imageschaden für unser sauberes Spiel befürchtet? Alle Schachvereine, die ihre Spender auf einem 64-feldrigen Brett verewigen, seien jedenfalls gewarnt vor einem gewissen Beigeschmack.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Terminclash

Falls sich irgend jemand gewundert hat, warum sich am vorigen Wochenende die deutsche Bundesliga, das Finale der spanischen Liga, die slowakische Extraliga und die letzten Runden der Rumänischen und der Kroatischen Mannschaftsmeisterschaft überschnitten haben, während am Wochenende davor nahezu nichts los war, sei auf die Verlegung des Europapokals verwiesen. Der sollte ursprünglich am 9. bis 16. Oktober ausgetragen werden, wurde aber im Sommer plötzlich um eine Woche vorverlegt. Der Grund: Am 11.Oktober endete der Ramadan mit dem Zuckerfest, was viele Türken zum Anlass für einen Kurzurlaub nehmen, sprich: die Hotels in Kemer füllten sich ab dem 11.Oktober, anders als eine Woche vorher, quasi von alleine.

Nun liegt der islamische Fastenmonat lange fest. Dass der türkische Organisator Ali Nihat Yazici und seine Geschäftspartner in der Hotellerie das zu spät bemerkt haben, ist kaum vorstellbar. Zur späten Verlegung des Europacuptermins wäre also die ECU zu befragen.

Der vermeidbare Terminclash hat das Einkommen einiger Profis geschmälert, aber einigen Spielern auch zu Einsätzen verholfen: Etwa dem badischen Jungtalent Raoul Strohhäker beim OSC Baden-Baden, der um ein Haar nicht erst bei der Überschneidung der zweiten Runde mit dem Weltcupstart sondern schon zu Saisonbeginn keine vollständige Mannschaft gehabt hätte.

Gegenrichtung

Im Kino läuft hier und da noch der sehenswerte Film "Auf der anderen Seite" von Fatih Akin. Die Hauptfigur ist ein in Deutschland aufgewachsener türkischer Germanist, der seine Professur aufgibt, um in Istanbul einen deutschen Buchladen zu übernehmen, während eine der auf Umwegen mit ihm verbundenen Figuren als kurdische Terroristin die Flucht nach Deutschland antritt. An dieses Wechselspiel musste ich denken, als ich den Artikel der Moscow Times über Joel Lautier las.

Der französische Großmeister ist voriges Jahr von Paris nach Moskau gezogen, hat also genau die entgegengesetzte Richtung genommen wie sein Freund Wladimir Kramnik, der seit 2001 in der französischen Hauptstadt lebt und Anfang des Jahres eine französische Journalistin geheiratet hat.

Kramnik will ein ruhiges Leben als Schachspieler führen, Lautier ein aufregendes in der Geschäftswelt in einer dank hoher Energiepreise boomenden Volkswirtschaft. Er hat bei einer Unternehmensberatung namens Strategy Partners angeheuert. Sein angehender Chef habe im Vorstellungsgespräch erst nach einer Stunde gemerkt, heißt es im Artikel, dass er es nicht mit einem Russen zu tun hatte. So gut war Lautiers auf Reisen und in Trainingssitzungen mit Kramnik, Barejew, Kortschnoi und anderen gestähltes Russisch bereits.

Als ich ihn vor drei Jahren in Brissago das letzte Mal interviewte, habe ich ihn gefragt, ob er überrascht wäre, wenn ihn ein Headhunter anriefe, ob er bereit sei für den Wechsel vom Schach in eine Führungsaufgabe. Lautier war nicht überrascht. Ich vermutete, dass er den Vorsitz der von ihm mitgegründeten Berufsspielervereinigung ACP auch mit Blick auf seinen Lebenslauf übernommen hatte - ein legitimes Motiv.

In Moskau ist Lautier in die Nähe eines ziemlich genau zehn Jahre älteren anderen Schachaussteigers gerückt, mit dem er im Unterschied zu anderen Profis auch sonst viel gemein hat: Energie, Zielstrebigkeit, Ehrgeiz. Ich meine natürlich Kasparow. Freunde waren sie allerdings nie. Und ich denke, das lag nicht an Lautiers positivem Score im direkten Vergleich.

Samstag, 13. Oktober 2007

Schmutzige Wäsche im europäischen Schach

Ali Nihat Yazici, Multiorganisator (diverse EMs, Europacups, Jugend-EMs) und -funktionär (Türkischer Schachverband, FIDE), pinkelt die Europäische Schachunion (ECU) an. Immerhin beweist er Stil und hat das nicht schon mit umso lauterem Knall vor oder während des von ihm organisierten Europacupwettbewerbs, der vorigen Mittwoch in Kemer endete, getan. In einem Offenen Brief (PDF) erklärt er, warum er den Dachverband der Schachverbände Europas, der Türkei und Israels auf Rücknahme der Vergabe von drei europäischen Wettbewerben 2009 und 50 000 Schweizer Franken Schadensersatz verklagt hat. Vor allem fordert er den Rücktritt von ECU-Präsident Boris Kutin.

Dass der Dachverband seine Vergaberegeln nach Abgabe der Angebote ändert, ja weder den Inhalt noch überhaupt die Herkunft der Angebote öffentlich macht, kritisiert Ali Nihat zurecht, aber wohl nur, weil er sich als Opfer sieht. Darauf, dass er selbst vier Jahre im Vorstand der ECU saß und in dieser Zeit maßgeblich mitentschied über eine Reihe von Turnieren, die er zu seinem Broterwerb organisiert, geht er freilich nicht näher ein. Dass Kutin, der im wesentlichen von dem lebt, was er als Funktionär verdienen kann, von erfolgreichen Bietern geschmiert worden sein könnte, mögen Insider zwischen den Zeilen lesen.

Was in dem achtseitigen Brief zwischen hohen Schachfunktionären an schmutziger Wäsche gewaschen wird, könnte aber ausreichen, dass es so richtig im Karton kracht. Der Geschäftsführer des Deutschen Schachbunds Horst Metzing ist in der ECU die rechte Hand Kutins, leitet er doch das beim Deutschen Schachbund angesiedelte ECU-Sekretariat. Und zwar mit finanzieller Unterstützung des deutschen Bundesinnenministeriums. Wäre schön, wenn dieses die Fortzahlung an die Einführung einiger elementarer Transparenz- und Unvereinbarkeitsregeln (die vielleicht auch Ali Nihat nicht alle schmecken werden) knüpft. Die Geschäftsstelle von Transparency International liegt ebenfalls in Berlin und ist sicher gerne behilflich.

Ergänzung am 23.Oktober: Die ECU hat mit einer sehr kurzen Pressemitteilung reagiert, dass von Yazici noch kein Schreiben eingelangt sei. Auf Nachfrage erfahre ich, dass die ECU beim Internationalen Sportgericht in Lausanne nachgefragt habe. Dort liege, anders als Yazicis Schreiben suggeriert, ebenfalls noch nichts vor. Am 3.November steht die ECU-Generalversammlung an.

Ergänzung 9.November: Die Klage wird nun von der ECU bestätigt. Sie ist nicht am Internationalen Sportgericht sondern vor einem Handelsgericht in Lausanne ergangen. Die ECU-Generalversammlung während der EM in Kreta gibt Yazici in der Sache Recht, fordert ihn aber auf, die Klage zurückzuziehen. In einem kurzen Telefonat erklärt Yazici, dass der Türkische Verband in Kreta gesiegt habe. Künftig werden die Bewerbungen um Wettbewerbe der ECU nicht mehr nur dem Vorstand sondern allen ECU-Delegierten vorliegen und die Vergabe von der Generalversammlung entschieden. Yazicis Schadensersatzklage läuft nach meinem Kenntnisstand weiter.

Bundesliga !!!

Am 19.Oktober startet die deutsche Bundesligasaison. Warum lohnt es sich, sich auf diese Saison zu freuen? Als Redakteur der Bundesliga-Website bin ich zugegebenerweise parteiisch. Vielleicht interessieren Sie sich dennoch für meine vier Gründe:

1. Mehr Spannung
Auf den ersten Blick wird´s nicht so prickelnd, weil der OSC Baden-Baden nach dem Abtritt des bisherigen Rivalen Porz gemittelt fast 100 Elopunkte stärker aufstellt als die nächstbesten Teams und den weiteren Behalt des Meistertellers kaum vermeiden kann. Und noch mehr Überraschendes muss geschehen, damit der Erfurter SK den Abstieg vermeiden kann. Doch zwischen Platz zwei und fünfzehn verspricht es, sehr eng zu werden, vorausgesetzt bei Trier und Zehlendorf reicht das Geld, und am oberen Ende des Spektrums Mülheim-Nord wie angekündigt so gut wie nie in Bestbesetzung antreten wird. Fast jeder kann fast jeden schlagen.

2. Mehr Niveau
Der mittlere eingesetzte Spieler wird heuer männlich, Großmeister und vor allem rund 2550 Elopunkte stark sein. Runden ohne 2600er an den Brettern gibt es nicht mehr. Womit ich nicht sagen will, dass die anderen (kleine Lichter wie ich eingeschlossen) nicht auch zu interessanten Partien fähig sind. Spitzenschach ist jedenfalls an jedem Spielort garantiert.

3. Mehr Kommentierung
Die Zahl der Internetübertragungen dürfte leider gegenüber der Vorsaison nicht wesentlich zunehmen, sondern sich knapp unter oder bei der Hälfte der Kämpfe einpendeln. Dafür scheint der Liveticker auf der Bundesligaseite zunehmend Akzeptanz zu finden und sollte damit auch an Niveau gewinnen. An mehr Spielorten werden die Partien heuer für die Zuschauer kommentiert. Klaus Bischoff wird fast jedes Wochenende (aber nicht am ersten) an einem der Spielorte live kommentieren fürs Publikum und zugleich per Audioübertragung für die Fans, die einen Fritz-Server-Zugang haben und bereit sind, einen Euro pro Spieltag dafür zu bezahlen. Mehr anspruchsvoll kommentierte Partien erwarte ich auch auf den Blogs (z.B. Entwicklungsvorsprung, Rankzero) und den Webseiten der Vereine (beispielhaft in dieser Beziehung Werder). Die Schachzeitschriften haben Konkurrenz bekommen.

4. Mehr Interaktion
Deep Chess!!! hat ein tolles Angebot für alle Kenner der Liga gezimmert (woran ich nicht ganz unschuldig bin). Völlig ohne finanzielle Interessen einfach aus Spaß am Ligageschehen! Man kann jetzt online die Ergebnisse tippen, nämlich hier. Zu meinem Job gehört es, jetzt Sachpreise für die besten Tipper aufzutreiben. Weil die eingesetzte, aus dem Fußball übernommene Plattform keine .5-Eingaben erlaubt, hat man übrigens aus der Not eine Tugend gemacht: Vorhergesagt wird nicht das Punktergebnis sondern das Gewinnpartien-Verhältnis voraus, und kriegt einen Punkt, wenn die Tendenz stimmt, einen zweiten Punkt für den richtigen Punktabstand (wer ein Unentschieden richtig vorhersagt, hat also automatisch zwei Punkte - 1:0, 2:1, 3:2 usw. bedeutet alles 4,5:3,5) und das tatsächlich eingetretene Gewinnpartien-Verhältnis. Nicht so schwer, oder?

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