Mittwoch, 30. Januar 2008

Nice for the happy few

Eine kleine Überraschung für die happy few: Zur Abwechslung wird das von Joop van Oosterom gesponserte und nach seiner Tochter benannte Melody Amber-Turnier heuer erstmals in Nizza gehalten. Auf Twic habe ich die Daten entdeckt. Mit Ausnahme von Karjakin und Morosewitsch haben sie alle gerade in Wijk aan Zee gespielt, eine Inzucht, die ich bereits eher kommentiert habe.

Amber Rapid and Blindfold Chess Tournament 2008
The 17th Amber Rapid and Blindfold Chess Tournament takes place March 14th-28th, 2008 at the Hotel Palais de la Mediterranée on the Promenade des Anglais in Nice. Twelve grandmasters from ten different countries will take part and the total prize-fund is 216,000 Euro.
1 Kramnik, Vladimir RUS 1975 2799
2 Anand, Viswanathan IND 1969 2799
3 Topalov, Veselin BUL 1975 2780
4 Morozevich, Alexander RUS 1977 2765
5 Mamedyarov, Shakhriyaz AZE 1985 2760
6 Leko, Peter HUN 1979 2753
7 Ivanchuk, Vassily UKR 1969 2751
8 Aronian, Levon ARM 1982 2739
9 Gelfand, Boris ISR 1968 2737
10 Carlsen, Magnus NOR 1990 2733
11 Karjakin, Sergey UKR 1990 2732
12 Van Wely, Loek NED 1972 2681

Gutes Omen für Bonn

Die vielleicht letzte ernste Partie zwischen Anand und Kramnik vor der WM (in Monte Carlo spielen sie mit verkürzter Bedenkzeit) hätte ein Kurzschluss werden können. Als Kramnik im 23.Zug von seiner bei der vorigen WM gespielten Partie gegen Swidler abwich, bot ihm der Weltmeister mit einer Stellungswiederholung quasi remis an. Kramnik kämpfte weiter, und so wurde es richtig spannend. Später wich dann Anand, immer noch einen Bauern hinten, aber mit guter Kompensation, einer Stellungswiederholung aus. Gleich darauf griff Kramnik mit T8e6 daneben.

Ungefähr von diesem Zeitpunkt an waren sie die letzten, die noch spielten. Selbst die mehrere Hundert Bretter der Nebenturniere waren verwaist. Alle zehn Monitore zeigten die letzte verbliebene Stellung. Mehr als 200 Zuschauer verfolgten gebannt den noch gut eine Stunde dauernden Showdown. Es war eine große Werbung für das Match im Oktober und traf sich auch gut, das just an diesem Tag ein Kamerateam vom WDR da war. Ein paar einzige Züge Kramniks und vielleicht zwei verpasste Chancen Anands später kam es dann noch zum Friedensschluss. Es war eine jener Remispartien, die mehr wert sind als manche entschiedene Partie.

Eine Analyse dieser inhaltsreichen Begegnung, die sowohl die theoretischen als auch die praktischen Aspekte beleuchtet, hat Ronen Har-Zvi hier geliefert (25 Minuten mit Audiokommentar).

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