Dienstag, 11. März 2008

Doping im Schach?

Bringt´s nicht, heißt es ja immer. Nur das Testen bringt´s. Nämlich die Anerkennung als Sport und damit Zugang zu Fördermitteln. Ein Essay in der New York Times über Hirndoping vor allem im akademischen Bereich wurde nun ausgerechnet mit einer Karikatur zweier Schachspieler illustriert, von denen der offensichtlich auf Gewinn stehende gerade ein Pillchen einwirft. Hier ist die Zeichnung von Luci Gutierrez.

Montag, 10. März 2008

Was folgt aus Linares?

Das Turnier von Morelia und Linares ist schon seit einigen Tage beendet, und mittlerweile kann man Anands Pressekonferenz bei Chessvibes sehen. Hier sieben Punkte, die sich aus demTurnier ergeben haben:

1. Nachricht Nummer eins ist für mich, dass Magnus Carlsen dank seines guten Laufs auf Rang fünf in der Weltrangliste vorrückt, nur ganz knapp hinter Topalow. So hoch stand mit 17 Jahren weder Bobby Fischer noch Garri Kasparow, also ein Primeur. Was aber nicht heißt, dass es gleich in den nächsten Listen notwendigerweise weiter nach oben gehen muss für Carlsen, denn seine Spielweise ist sehr laufabhängig. Ich erwarte eher wechselhafte Resultate, zumal er weiterhin viel spielt, obwohl er zwischen Turnieren noch die Schulbank drückt.

2. Nachricht Nummer zwei ist Anands professionell heimgespielter Sieg, mit dem sich der Weltmeister die klare Führung in der Weltrangliste sichert - etwa 15 Punkte vor Kramnik und knapp über 2800 - und (so glaube ich, aber berichtet gesehen habe ich es kurioserweise nicht - was machen diese Journalisten bei den Turnieren heute eigentlich?) außerdem 100 000 Euro Preisgeld.

3. Anand hat erklärt, dass er zwar noch nicht definitiv entschieden habe, aber im Prinzip am Grandslamfinale in Bilbao im September teilnehmen will (immerhin ist es mit 150 000 Euro für den Sieger der bestdotierte Wettbewerb nach der WM), obwohl es dann nur noch wenige Wochen bis zum WM-Kampf gegen Kramnik sind. Da er weder in Baku, Sofia, Mexiko City, Dortmund noch Sotschi antritt, dürfte es vor dem Match sein einziges Turnier mit langen Partien vor der WM werden (er absolviert freilich einige Schnellturniere wie Monaco und Mainz).

4. Das Turnier, immerhin eines der stärkstbesetzten des Jahres, fand in den deutschen Medien kaum Beachtung (relative Ausnahme die FAZ, die Stücke über Anand, Carlsen und einen Schlussbericht von mir brachte, was ich auch deshalb erwähne, weil Chessbase es nicht tut). Was zeigt, dass das Annus mirabilis, in dem WM und Schacholympiade in Deutschland stattfinden, für die Medien noch nicht begonnen hat.

5. Momentan sind enorm viele Eröffnungen auf höchstem Niveau spielbar. Dass Aljechin es ist, wissen Kenner (wie Leser dieses Blogs) schon lange, aber dass auch Radschabows Jänisch keinen Schiffbruch erleidet, stimmt nach einem gewissenÜberdruss an Russisch und Slawisch optimistisch, dass wir interessante Schachzeiten durchleben.

6. Ein hoher Anteil entschiedener Partien in den ersten Runden hebt die Aufmerksamkeit und prägt das Bild eines Turniers. Durch viele Punkteteilungen in den letzten Runden ist die Remisquote in Linares fast wieder in den normalen Bereich gerutscht.

7. Die Ausrichtung auf zwei Kontinenten ist doch keine so gute Idee, denn am Ende waren alle müde, es gab mehr Fehler und mehr langweilige Remis. Zumal auch insgesamt mehr Spitzenturniere im Kalender stehen, wird Bereitschaft der Spitzenleute, sich auf diese Strapaze einzulassen, sinken.

Donnerstag, 6. März 2008

Bara lernt jetzt Eröffnungen

Feiner Zug von Gusti, dass er David Baramidze und Arik Braun Eröffnungen beibringt. Zumindest Bara hat da offensichtliche Defizite, und Jan Gustafsson weiß (fast) alles darüber. Das war vielleicht auch schon die wichtigste Neuigkeit des mit dem Bundestrainer geführten Interviews bei Chessbase (nicht von Kohle sondern André Schulz, also ganz lesbar).

Der anlässlich des EM-Debakels der deutschen Nationalmannschaft hier thematisierte fehlende Zusammenhalt, damals schon von Gusti weitgehend korrigiert, wird nun auch von Bönsch dementiert oder vielmehr auf einen konzentriert, der sich bei Mannschaftsbesprechungen und Mahlzeiten tatsächlich regelmäßig absentierte: Der Name, der bei Chessbase nicht aufscheint, ist Arkadi Naiditsch.

(Ergänzung am 10.März: Vielleicht hat Bönsch den Namen auch deshalb nicht genannt, um das Zuschieben des Schwarzen Peters an Naiditsch intern zu halten. Dass dieser eigene Wege gehen würde, war nicht nur zu erwarten, sondern gewissermaßen so vereinbart: Naiditsch hatte bei der Olympiade in Turin angekündigt, dass ér die Mannschaftssitzungen für vertane Zeit und Mühe hielt und sich bei künftigen Starts im Nationalteam fernhalten würde. Wenn Bönsch so großen Wert auf Geschlossenheit legt, muss er Naiditsch umstimmen, oder er kann die sportliche Nummer eins Deutschlands nicht mehr nominieren. Bei der Bundesligarunde in Eppingen hatten sie Gelegenheit, sich auszusprechen, so Bönsch, nachdem er von seinem besten Spieler am Brett leicht aus dem Feld geschlagen wurde, dazu Lust hatte.)

Ferner erfährt man überrascht, dass die deutsche Jugendarbeit international höchstes Niveau besitzt. Dass der Nachwuchs nicht stärker ist, liegt laut Bönsch einerseits an den sonstigen Verlockungen, denen die Jugend von heute ausgeliefert ist, andererseits am Fehlen von Startplätzen bei Spitzenturnieren. Nun ja. Ich hätte nachgefragt, wie oft er in Dortmund oder Mainz vorstellig war, um da mehr für seine (unsere?) Jungs herauszuschlagen.

Die Nominierungen für Dresden will Bönsch erst im Juli treffen. Meiner Meinung nach würde es sich sogar lohnen, zumindest mit zwei Brettern noch länger zu warten. Momentan gibt es nämlich sehr viele Alternativen, wobei viele der möglichen Spieler sehr formabhängig sind. Namen wollte Bönsch nicht kommentieren, damit auch nicht, ob Neubürger (und Deutscher Meister 2008) Daniel Fridman auf seiner Liste steht.

Was den sportliche zweifelhaften DM-Modus betrifft, träumt Bönsch von einer Krongruppe der besten zehn Spieler. Ich habe eher Zweifel, dass es so geschickt ist, wenn Jahr für Jahr die mehr oder weniger gleichen ein Rundenturnier bestreiten. Aus Österreich weiß ich, dass das zu sehr vielen, sehr kurzen Remis führen kann. Aufregender und kompatibler mit den Wünschen der Landesverbände, ihre sehr selten auch nur unter den Top 100 Deutschlands aufscheinenden Meister im Spiel zu halten, wäre meiner Meinung nach ein doppelrundiges K.o.-System. Wer ausscheidet, wechselt in ein Schweizer System-Turnier (schließlich haben sich alle eine Woche frei gehalten). Da wären die Landesmeister von Anfang an nahezu unter sich (und hätten statt wie bisher einer Partie gegen einen starken Gegner deren zwei zu Beginn), während die stärkeren Leute sich ab Runde zwei gegenseitig eliminieren.

Aber die Überlegungen gehen, wiederum Quelle Bönsch, in eine andere Richtung. 2010 könnte dem Deutschen Meister ein PKW winken. Wenn´s kein Drei-Liter-Auto oder Hybrid wird, sehe ich das eher als Imageschaden für unser ja doch recht umweltfreundliches Spiel.

Was noch zu denken gibt: Bönsch antwortet, als wären Herren und Damen gleich wichtig. Nach der (hier kritisierten) Beteiligung einer anderen Dame, nämlich der neuen Frau seines Vaters, am Coaching der Nationalmannschaft hat Chessbase leider nicht gefragt.

Dienstag, 4. März 2008

Magnus im Glück

Schon in Wijk aan Zee hat sich Viktor Kortschnoi fürchterlich aufgeregt. So viel Glück wie Carlsen habe man in Hundert Jahren einmal, schimpfte er. Stimmt schon, dass Carlsen gegen Van Wely eine verlorene Stellung umdrehte, aber sonst, fand ich, hielten sich Glück und Pech doch im Januar etwa die Waage.

Anders nun in Linares. Da sammelt der Norweger einen Punkt nach dem anderen durch heftige Mitwirkung seiner Gegner: Gegen Iwantschuk stand er aus der Eröffnung heraus hochgradig dubios, doch der Ukrainer ließ die Zeit ablaufen. Schirow warf ein Remisendspiel weg. Und für mehr als Dauerschach war die Kompensation gegen Topalow sicher nicht gut, doch der Bulgare ließ sich einfach mattsetzen. Das könnte ihn Platz vier in der Aprilliste kosten - und Carlsen einbringen.

Grand ohne vier

Was früher einmal die FIDE-Weltmeisterschaft (1996-2004) war, heißt jetzt Weltcup. Was früher unter Weltcup lief (1988-1991, organisiert von der 1993 aufgelösten Großmeistervereinigung GMA), wird jetzt Grandprix genannt.

Im April startet die FIDE in Baku eine Serie von sechs Grandprixturnieren. Das Teilnehmerfeld wurde am Dienstag abend bekannt. Die vier elostärksten Spieler derzeit - Anand, Kramnik, Morosewitsch und Topalow - haben alle abgesagt. Keiner von ihnen wollte sich auf vier Turnierteilnahmen bis Ende 2009 festnageln lassen. Von Anand weiß ich, dass er lange hin- und herüberlegt hat, und die Überschneidung mit dem Chess Classic in Mainz nicht geholfen hat. Auch Judit Polgar und Ruslan Ponomarjow haben anscheinend keine Lust.

Aber immerhin haben mit Carlsen und Aronjan zwei Spieler der Stunde zugesagt. So bleibt zu hoffen, dass das den Sponsoren reicht und die Serie ein Erfolg wird. Der Sieger der Gesamtwertung soll in einem Zweikampf gegen den Gewinner des Weltcups 2009 den WM-Herausforderer für 2010 ermitteln. Es sind die fünfzehn Elostärksten, die die FIDE kriegen konnte, sowie sechs Spieler (mit *), die die sechs Ausrichter nominiert haben. Ich übernehme nicht die Übersicht der FIDE, da in der nächsten Liste voraussichtlich Aronjan, Carlsen und Mamedscharow die Elofavoriten sein werden, sondern beginne mit den Nationen, die mit mehreren Spielern vertreten sind

Grandprixteilnehmer jeweils mit Januarelo
Russland (4)
Peter Swidler 2763
Dimitri Jakowenko * 2720
Alexander Grischtschuk 2711
Ernesto Inarkiew * 2681
Aserbaidschan (3)
Schachrijar Mamedscharow 2760
Teimur Radschabow 2735
Wugar Gaschimow * 2665
Ukraine (2)
Wassili Iwantschuk 2751
Sergei Karjakin

Peter Leko, Ungarn 2753
Boris Gelfand, Israel 2737
Magnus Carlsen, Norwegen 2733
Gata Kamsky, USA 2726
Michael Adams, England 2726
Iwan Tscheparinow, Bulgarien 2713
Etienne Bacrot, Frankreich 2700
Wang Yue, China 2698
David Navara *, Tschechien 2680
Yannick Pelletier *, Schweiz 2600
Mohamad Al Modiahki *, Katar 2569

Spielorte und Termine
20.April – 6.Mai 2008, Baku, Aserbaidschan
30.Juli – 15.August 2008, Sotschi, Russland
13.-29.Dezember 2008, Doha, Katar
14.-28. April 2009, Montreux, Schweiz
1.-17. August 2009, Elista, Russland
7.-23.Dezember 2009, Karlovy Vary, Tschechien

Und nun (10.März) ist auch klar, wer wo spielt.

Montag, 3. März 2008

Au verdammt, ein Wunderkind

Im aktuellen Spiegel ist eine Geschichte über Magnus Carlsen. Das waren noch Zeiten, als Spiegelredakteure die Leute, über die sie schrieben, treffen konnten und nicht anhand von Fotos und Videobildern aus dem Internet beschreiben mussten. Lustiger aber, dass der 17jährige im Inhaltsverzeichnis noch als Wunderkind bezeichnet, im Titel als Genie und dann im Vorspann Magnus Öen Carlsen genannt wird. Das sieht man sonst nur bei Wikipedia, wo es noch eine Spur korrekter Øen heißt.

Recherchiert hat der Autor aber auch im Spiegelarchiv. Dabei stieß er auf Murugan Thiruchelvam (den der Spiegel auch auf eigene Weise schreibt, nämlich Thirumurugan Tiruchelvam), ein Jahr älter als Carlsen aber vergessen. Seine letzte elogewertete Partie bestritt der Engländer im April 2003 in Deizisau. 1999 hatte ihn das Nachrichtenmagazin aufgrund eines kurzen Hypes in der britischen Presse als Wunderkind gefeiert. Ein Schicksal, das Thiruchelvam übrigens mit den in Ungarn einst als Nachfolgerinnen der Polgars gehandelten Gara-Schwestern teilt. Dass der Spiegel etwas merkwürdig im Ausspähen von Schachtalenten vorgeht, ist freilich schon jemand anders vor mir aufgefallen.

Sonntag, 2. März 2008

Kleine Änderungen in der Hackordnung

Noch sind in Linares (Liveübertragung hier) vier Runden zu spielen, aber einiges zeichnet sich für die Weltrangliste (hier die Januarliste) bereits ab:

Anand wird am 1.April wieder die klare Nummer eins sein, und wenn er nicht unter seine gegenwärtigen plus drei rutscht, steht wieder 28 vorn.

Neue Nummer zwei ist Kramnik. Es folgt Morosewitsch, der nach seinem überlegenen Sieg bei der Russischen Meisterschaft an dem zuletzt schwächelnden Topalow vorbeizieht.

In den ausstehenden Runden ringt Topalow mit Aronjan und Carlsen nicht nur um das Abschneiden in Linares sondern auch um die Weltranglistenplätze vier bis sechs! An Mamedscharow, Swidler, Schirow, Leko und Iwantschuk sind der Armenier und der Norweger übrigens schon vorbeigezogen.

(Nachtrag nach Runde elf: In dieser hat Topalow einen großen Schritt gemacht, Carlsen und Aronjan sich dieses Mal noch vom Leib zu halten.)

Samstag, 1. März 2008

Mysteriöse Königszüge

In den Notationen aus Morelia und Linares geschehen am Ende der Partie gelegentlich mysteriöse Königszüge. Stefan Hütte hat hier vor einigen Tagen schon darauf hingewiesen, dass das mit dem Übertragungssystem zu tun hat. Dieses registriert das Ergebnis einer Partie nämlich durch das Stellen der Könige auf die Zentralfelder: Gewinnt Weiß, kommt dabei der weiße König auf e4 und der schwarze auf d5, gewinnt Schwarz, wird der weiße König auf d4 und der schwarze auf e5 gesetzt, und bei Remis sind es e4 für den weißen König und e5 für den schwarzen.

Dumm nur, wenn der in der Schlussstellung am Zug befindliche Spieler tatsächlich seinen König auf gerade dieses Feld ziehen kann. Dann nämlich wird das Stellen des Könings vom Übertragungssystem als Zug registriert. Anscheinend ist es so schwierig, das zu korrigieren, dass es auf der offiziellen Seite noch in keinem Fall korrigiert ist. Mindestens viermal ist das in diesem Turnier nämlich schon passiert. Zuerst in Runde fünf bei Topalow - Carlsen. In Runde neun gleich zweimal: Natürlich hat Radschabow gegen Topalow am Ende nicht Ke5 gespielt (was verliert), sondern wurde nach dem vorangehenden Zug remis vereinbart. Schirow hat bestimmt nicht 80...Kd5 gezogen, sondern vorher aufgegeben. Und in der zehnten Runde zwischen Schirow und Leko war es wieder der Schiedsrichter, der den König nach e4 stellte.

PS: Albert Vasse vom Hersteller der Sensorbretter DGT hat mir per E-Mail erklärt, dass der Schiedsrichter den falschen Königszug am Ende durch dreimaliges Clicken löschen kann.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Filmreifes Spiel

Dass Schach in unserer Gesellschaft nicht, wie Funktionäre gerne behaupten, ein Schattendasein führt, sondern ein vielschichtiges Image besitzt, zeigen die vielen Auftritte unseres Spiels in Filmen. Gestern habe ich mir "Charlie Wilson´s War" angesehen, eine ganz nette Politkomödie, based on a true story, in der ein Waffenexperte als Intelligenzbestie dadurch eingeführt wird, dass wir ihn im Park an vier Brettern simultan spielen sehen, was er auch nicht unterbricht, während er mit dem Helden des Films spricht, sondern nebenbei seine Züge ansagt. In "The Lookout" wird anhand einer Schachpartie gegen seinen Vater verdeutlicht, dass der Held nach einer Hirnverletzung nicht mehr der Alte ist. Auch "Fast Food Nation" hat eine Schachszene, wie Mig erwähnt.

Stimmt schon, dass es reichlich dumme Schachfilmszenen gibt, aber eben auch solche, die dem Schach eher genutzt haben wie das Großmeisterturnier in der Bond-Schmonzette "Liebesgrüße aus Moskau". Interessant tönt ein in den Kommentaren bei Mig aufscheinender ausführlicher Hinweis auf einen vergessenen Film aus den Sechzigern namens "Return of the Ashes", in dem Maximilian Schell einen osteuropäischen Großmeister mimte.

Ziemlich retro klingt auch alles, was Chessbase über "Bei Anruf Matt" berichtet. Die Hamburger Firma hat diesen 13minütigen Kurzkrimi, einen Filmhochschulen-Abschlussfilm gesponsert. Im Gegenzug dafür wird er als Lockvogel für Käufer bestimmter Chessbaseprodukte eingesetzt, und die Mitarbeiter und geladene Gäste durften sich bei Preview in Hamburg samt Überreichung des extra geschaffenen Fritz-Filmpreises vergnügen. Sehr feiner Zug von Chessbase!

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